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ist BIO besser?

ist BIO besser?

Über gesunde Ernährung gibt es so viele widersprüchliche Informationen!

In dem einen Artikel machen Kohlenhydrate dick, in dem anderen Artikel sind Kohlenhydrate lebensnotwendig.
In dem einen Artikel soll man so wenig Fleisch essen wie möglich, in dem anderen Artikel nimmt man am besten ab, wenn man so viel Fleisch wie möglich ist.

Was ist also richtig?

Mit meinem Blog möchte ich ein wenig Licht ins Dunkle bringen.

Ich beschäftige mich seit fast 15 Jahren mit dem Thema gesunde Ernährung. Damals war ich Mitte 20, hatte 20 Kilo Übergewicht und habe festgestellt, dass ich so gar keine Ahnung von gesunder Ernährung hatte.
Also habe ich nach und nach meine Ernährung umgestellt, habe 20 Kilo abgenommen und habe mich zum Thema Ernährung weiter gebildet:
Ich habe an der Uni Bonn und an der Hochschule Rhein-Waal zahlreiche Kurse zu den Themen Lebensmittel, Ernährung und Gesundheit besucht, bin IHK-zertifizierte Fachfrau für Ernährungs-und Gewichtsmanagement und habe im selbst-Experiment viele namhafte Ernährungs-Konzepte getestet.

Grundsätzlich basieren alle meine Empfehlungen auf den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (www.dge.de).

Heute möchte ich mit Euch über Bio-Lebensmittel unterhalten:

Ist Bio besser?

Massentierhaltung und Insektengifte auf den Feldern: ein schlechtes Gewissen mit jedem Bissen. In den letzten Jahren wird immer intensiver über die konventionelle Landwirtschaft, über den Preisdruck, der auf ihr lastet, und über die Konsequenzen, die unsere freie Marktwirtschaft mit sich gebracht hat, in den Medien diskutiert. Tonnenweise Lebensmittel werden weggeschmissen bevor sie überhaupt in die Supermärkte kommen, während die Menschen in der sogenannten 3. Welt verhungern.

Wenn man der Industrie glauben darf, sind wir Verbraucher selbst an dieser Entwicklung schuld! Denn, wenn wir immer mehr, immer Besseres immer billiger kaufen möchten, überleben nur die Firmen, die uns immer mehr, immer Besseres immer billiger verkaufen können.

Heutzutage kann der Verbraucher (z.B. im Fernsehen) „hinter die Kulissen“ der Industrie schauen und sieht hier Kinderarbeit, Gifte in Produkten und tonnenweise Müll. Immer mehr Menschen wird also klar, dass billiger doch nicht immer besser bedeutet. Ein billiges Ei unterscheidet sich optisch nicht von einem teuren Ei, beide Eier haben aber eine sehr unterschiedliche Geschichte, bevor sie schließlich auf unserem Teller landen.

Das schlechte Gewissen des Verbrauchers und die Angst, dass wir mit der Nahrung aus konventioneller Landwirtschaft auch Giftstoffe wie Pestizide und Antibiotika zu uns nehmen, erklärt den immer größer werdenden Erfolg von Bio-Supermärkten und Bio-Angeboten in konventionellen Supermärkten und Discountern.

Aber hält das Label „Bio“ wirklich, was es verspricht?

Per EU-Gesetz muss Bio drin sein, wo Bio drauf steht. Dasselbe gilt für die Begriffe Öko, biologisch, ökologisch, kontrolliert ökologisch/biologisch, biologischer/ökologischer Landbau, biologisch-dynamisch und biologisch-organisch.

Diese Siegel dürfen also ausschließlich von Herstellern genutzt werden, die regelmäßig nachweisen können, dass sie alle Bio-Standards erfüllen, nämlich:

  • das Produkt wurde nicht bestrahlt
  • das Produkt ist nicht gentechnisch verändert
  • es kamen keine chemisch-synthetische Mittel als Pflanzenschutz zum Einsatz
  • es kamen keine leicht löslichen, mineralischen Dünger zum Einsatz
  • auf den Feldern wurden abwechslungsreiche, weite Fruchtfolgen gepflanzt
  • die Tierhaltung war flächengebunden und artgerecht
  • Fütterung erfolgte mit ökologisch produzierten Futtermitteln ohne Zusatz von Leistungsförderern.

 

Zu den Bio-Standards gehören allerdings nicht:

  • Saisonalität
  • Regionalität
  • Freigehege oder Weiden für Tiere.

 

Bio-Lebensmittel sind also nicht zwangsweise von glücklichen Kühen und scharrenden Hühnern vom kleinen Bauernhof aus der Nachbarschaft, sondern mitunter aus großen landwirtschaftlichen Betrieben in Südamerika oder Osteuropa.

Für einige Verbraucher ist daher das Bio-Siegel nicht ausreichend.

Meine ganz persönliche Meinung zum Thema BIO ist:
Bio ist “besser als gar nichts”.
Ich persönlich kaufe am liebsten in einem Hofladen, mit deren Besitzern ich mich unterhalten habe. Die Angebote dieses Hofladens kommen alle aus der Region, der Ladenbesitzer kennt die Bauern persönlich und hat sich davon überzeugt, dass diese Bauern auf integrierte Landwirtschaft wert legen. D.h. ihnen ist der Schutz der Natur und das Wohlergehen der Tiere sehr wichtig. Viele dieser Bauern verzichten auf ein Bio-Siegel, weil die Zertifizierung sehr teuer ist und weil sie daher ihre Produkte auch teurer verkaufen müssten.

Ich persönlich kaufe also vor allem regional und saisonal und mir ist wichtig, dass die Tiere ein artgerechtes Leben hatten und dass kein Raubbau an der Natur betrieben wurde.
In meinem Kühlschrank befinden sich sehr viele Bio-Lebensmittel, und viele Marken, die ich vorher recherchiert habe. Und ganz besonders viel frisches Obst und Gemüse 🙂

 



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