PimpMyStartUp | Wieso?
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Wieso?

Wieso solltest Du einen Allrounder als Freelancer beschäftigen?

Ist das nicht unheimlich teuer?

Alternative 1: Du machst alles allein…

… denn dann hast Du keine Ausgaben für Personal und das vergrößert Deinen Gewinn.

Soweit die Theorie.

In der Praxis bist Du nun mal auch nur ein Mensch und hast sicherlich jede Menge Talente, Wissen, Erfahrung und Fähigkeiten.
Aber jetzt mal ganz ehrlich: es gibt auch jede Menge Dinge, von denen Du so gar keine Ahnung hast, oder?

Klar! Das kannst Du Dir alles selbst beibringen.
AAAABER: in der Zeit, in der Du Dir Dinge beibringst, die Du nur einmalig brauchst (z.B. eine Webseite einrichten) oder nur ganz selten brauchst (z.B. Produktfotos bearbeiten) oder die sowieso irgendwann ein Mitarbeiter übernehmen wird (wie z.B. den Außendienst), könntest Du Dich um Dinge kümmern, die Dir viel mehr Spaß machen und/oder die nur Du als Geschäftsführer machen kannst und/oder mit denen Dein Unternehmen Geld verdient.

Sowas nennt man Opportunitätskosten: Was könntest Du als Geschäftsführer für Dein Unternehmen in der Zeit bewirken, in der Dir jemand den Rücken frei hält…

Diese Frage kannst Du Dir eigentlich nur selbst beantworten: Was bist Du als Geschäftsführer pro Stunde wert (und wie viel Zeit würdest Du mit dieser Aufgabe verbringen). Wenn der Freelancer weniger kostet, dann macht es Sinn, ihn (oder sie 😉 ) zu engagieren.

Alternative 2:
Du stellst einen Allrounder ein – vollzeit…

… dann gehört er (oder sie 😉 ) Dir ganz allein!

Soweit die Theorie.

Wenn Du tatsächlich Glück hast und jemand findest, der alles kann, was Du gerade für Dein Unternehmen brauchst
und wenn Du ihn davon überzeugst, dass Dein Start-Up das beste auf der Welt ist
(und dass Ihr in Zukunft die Chance habt, ganz ganz viel Geld zu verdienen)
und wenn Du Deinen Allrounder dann noch davon überzeugst, dass er für ein ganz geringes Gehalt bei Dir anfängt
(weil Du ja noch ein Start-Up bist und im Moment noch keine hohen Gehälter zahlen kannst),
dann hast Du erst mal sehr viel Glück.

Ich kenne mehrere StartUps, die sehr gute Mitarbeiter gewonnen haben, obwohl das Gehalt sehr gering und die Arbeit sehr viel ist. Diese StartUps haben ihre Mitarbeiter mit einem besonders coolen Produkt oder einer ganz besonderen Firmenkultur überzeugt.

AAAABER: Als Geschäftsführer hast Du dabei zwei ganz wichtige Aspekte übersehen…

1) Ein fest angestellter Arbeitnehmer kostet nicht nur das, was er als Bruttogehalt mit Dir ausgehandelt hat. Nein, nein… Arbeitgeberanteil, ein eigener Arbeitsplatz (mit PC, Telefon, Schreibtisch und Stuhl) und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sowie während des Urlaubs sind nur ein paar Beispiele an Mehrkosten für jeden fest angestellten Mitarbeiter.

2) Ein fest angestellter Arbeitnehmer ist fest angestellt. Und zwar an 365 Tagen im Jahr. Ganz egal, wie Deine Auftragslage gerade aussieht.
Wenn Deine Glaskugel Dir ein wunderbar erfolgreiches Jahr voraussagt ist das natürlich kein Problem. Aber, wenn Deine Glaskugel sich vertan hat und Du keinen Dispo-Kredit in Aussicht hast, dann könnte ein fest angestellter Mitarbeiter Deinem kleinen Unternehmen wirklich schaden.

Alternative 3:
Du beauftragst für alles, was Du selbst nicht kannst, einen Experten…

… Webseiten und Flyer machen Graphic Designer, IT-Spezialisten richten das Netzwerk ein, freie Handels-Vertreter haben die besten Kontakte zu den potenziellen Kunden. Wenn jeder das macht, was er am besten kann, holst auch Du am Ende das Beste von allem heraus.

Soweit die Theorie.

Diese Strategie hat allerdings ein paar kleine, empfindliche Haken:

1) Du hast für jedes Pläsierchen einen eigenen externen Ansprechpartner. Und wenn etwas nicht ganz so läuft, wie es Dir gerade der Sinn ist – oder wenn man eben ganz schnell eine Kleinigkeit angepasst werden muss, dann musst Du einen Deiner vielen externen Partner kontaktieren. So wird schnell aus “mach mal bitte eben” ein zeitraubender und kostspieliger Akt.

2) Experten sind immer die Besten auf ihrem Gebiet.
Und das wissen sie auch. Deshalb können sie für ihre Dienstleistung auch u.U. erschreckend hohe Preise aufrufen.

3) Du machst Dich von den externen Dienstleistern abhängig.
So lange Du die Arbeit nicht selbst übernehmen kannst, musst Du warten, bis Dein Dienstleister Zeit für Deine Wünsche hat.

Alternative 4:
Du arbeitest mit (studentischen) Aushilfen…

… denn die sind billig (oh, sorry, kostengünstig), flexibel, gut ausgebildet und hoch motiviert!

Soweit die Theorie.

Tatsächlich gibt es jede Menge StartUp-Unternehmen, die quasi ausschließlich Praktikanten, Aushilfen und Werkstudenten beschäftigen.

Die Sache hat nur einen sehr großen Haken:
Studenten haben keine Erfahrung!
Die wollen sie ja gerade sammeln als Praktikant oder Werkstudent.

Und weil die meisten StartUps aus Kostengründen auf gute Schulungen für die Mitarbeiter verzichten, passieren hier leicht sehr viele Fehler.

Lehrgeld nennt man es üblich, wenn in einem Unternehmen ein Fehler gemacht wird, der wieder ausgebügelt werden muss. Ein Student lernt in seinem Studium jede Menge Theorie, aber On-the-Job lernt er erst von Dir. Er (oder sie) ist also aus Mangel an Erfahrung nicht annähernd so effizient wie ein “alter Hase”.
Ein unerfahrener Mitarbeiter kostet also mitunter jede Menge Lehrgeld.

Bei der Rechnung “eine studentische Aushilfe ist kostengünstig” muss ein Geschäftsführer fairerweise dann noch dieses Lehrgeld addieren, um die wahren Kosten eines Praktikanten / einer Aushilfe oder eines Werksstudenten zu kalkulieren.

Ach, ja, und Studenten sind immer nur so flexibel, wie es ihr Stundenplan, ihre Klausurenphase, ihre Semesterferien, ihre Bachelor-Arbeit und ihr geplanter Auslandsaufenthalt zulässt…

…und plötzlich ist so ein Allrounder als Freelancer für Dich und Dein Unternehmen gar nicht mehr so uninteressant, oder?

Hier meine Verkaufsargumente:

1) Du profitierst von jeder Menge Erfahrung auf den unterschiedlichsten Gebieten!

2) Es gibt einen festen Stundenpreis – ganz egal, welche Aufgabe gerade ansteht. Übrigens versteht sich dieser Stundenpreis inklusive meines ganzen Equipments: ein Auto, eine (Basis-)Fotoausrüstung, ein Beamer, ein Broschüren-Bindesystem u.v.m.

3) Du entscheidest, wann, wie häufig und wie lange ich für Dich arbeite (nun gut… abhängig von meinem aktuellen Zeitplan) und zahlst nur die tatsächlich geleisteten Stunden.
Keine Lohnnebenkosten, keine Zahlung im Urlaub oder Krankheitsfall, lediglich die Umsatzsteuer und ggf. Anreisekosten kommen noch dazu.

4) Ich arbeite vor allem mit kostenlosen Computerprogrammen oder Apps, die ich gerne auch auf Deinem Rechner installiere – und Dir die wichtigsten Funktionen beibringe. Das bedeutet für Dich: keine stundenlange Recherche und Du machst Dich nicht von mir abhängig.

5) Ich bringe Dir und Deinen Mitarbeitern grundsätzlich gerne alles bei, was ich weiß – und was für Dich und Euch wichtig ist!

6) Ich LIEBE Start-Up Unternehmen und lasse mich schnell für eine neue Geschäftsidee begeistern. Dadurch LIEBE ich auch meine Arbeit.
Und diese Motivation nehme ich gerne in Dein Unternehmen mit und ich stecke alle mit meinem Optimismus an!

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